── über mich

Ich weiß,
wie sich das anfühlt.
nicht aus dem Lehrbuch.

Dreimal den Bauch auf. Zwei Kaiserschnitte — und später eine große OP.

Rückbildungskurs gemacht, Haken dran, weiter im Alltag. So war der Plan.

Geblieben ist eine Rektusdiastase. Ein Bauch, der einfach blieb. Und das Gefühl, im eigenen Körper fremd zu sein.

Die große OP kam später. Ein Myom von zehn Zentimetern hatte sich um meine Gebärmutter gelegt — wie eine dicke Mütze. Am Ende musste die

Gebärmutter raus.

Danach: Harnverhalt. Und eine Senkung, wie sie nach so einer OP entstehen kann.

Ich sage das nicht, um dich zu erschrecken. Ich sage es, weil ich weiß, wie einsam sich das anfühlt, wenn dein Körper Dinge macht, über die niemand spricht.

── „Damit müssen Sie eben leben."

Also habe ich selbst

gesucht.

„Damit müssen Sie eben leben." - Diesen Satz habe ich oft gehört. Und Varianten davon: Dass das normal sei nach zwei Geburten. Dass ich mich nicht so anstellen soll. Dass man da halt nichts machen kann.

 

Ich habe mich nicht ernst genommen gefühlt.

 

Also habe ich nicht lange diskutiert, sondern angefangen zu suchen. Physiotherapeuten, Osteopathen, Heilpraktiker — ich habe alles abgeklappert, was mir weiterhelfen könnte. Gelesen, ausprobiert, verworfen, neu probiert.

 

Und Stück für Stück gemerkt: Es geht doch was. Nur eben nicht in zehn Minuten und nicht mit einem Zettel voller Kegelübungen.

 

Aus dieser Suche ist mein Beruf geworden.

── Was ich mitbringe

Auf dem Papier

& im echten Leben

✓  Zertifizierte Beckenbodentrainerin

✓  Personal Trainerin

✓  Medizinische Fitnesstrainerin (A-Lizenz)

✓  200+ begleitete Frauen und Männer

✓  Und eine Krankengeschichte, die ich niemandem wünsche — für die ich heute aber fast dankbar bin

Was ich nicht bin: Ärztin. Ich stelle keine Diagnosen und ersetze keine Behandlung. Ich bin die, die mit dir trainiert, wenn die Diagnose steht — und die dir sagt, wann du besser nochmal zum Arzt gehst.

── Zuckerbrot und Peitsche

wie das Training

bei mir abläuft

Bei mir wird gearbeitet. Ich fordere dich, ich gehe an deine Grenze, und manche Übung spürst du am nächsten Tag noch. Das ist Absicht.

Aber: Sagt jemand vor dem Kurs „du, heute zwickt mein unterer Rücken", dann schmeiße ich den kompletten Plan um. Für alle. Weil es niemandem hilft, wenn du mein Programm durchziehst und mit mehr Schmerzen nach Hause gehst, als du gekommen bist.

Dein Körper gibt den Takt vor. Nicht mein Kursplan.

── Über das reden, worüber man nicht redet

Bei mir

schon!

Blase. Senkung. Sex. „Das da unten." Beim Kaffee spricht darüber keiner.

Bei mir schon.

Das war schon immer so — Menschen erzählen mir Dinge, die sie sonst niemandem erzählen. Gerade das Unangenehme. Gerade das, wofür man sich schämt. Ich weiß bis heute nicht genau, woran das liegt. Aber ich weiß, was ich damit mache: zuhören, ernst nehmen, und dann gemeinsam schauen, was wir tun können.

★★★★★

„Beim ersten Termin habe ich Dinge erzählt, die ich nicht mal meiner Frauenärztin erzählt habe."

Anja, 41 Jahre

Und ja, dabei wird viel gelacht. Nicht über dich und nicht über dein Thema — sondern weil Anspannung das Letzte ist, was ein Beckenboden gebrauchen kann. Wer lacht, macht locker. Das ist fast schon Teil des Trainings.

── Warum ich das mache

Weil du

zählst!

Weil ich weiß, wie es ist, wenn es niemanden interessiert.

Deshalb nehme ich mir Zeit. Deshalb frage ich nach. Und deshalb ist das Wohl der Menschen in meinen Kursen für mich kein Werbespruch, sondern der ganze Punkt.

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